Antwort

Wir gehen davon aus, dass alle Krankenhäuser in Deutschland MRSA-Patienten behandeln. Ein Teil geht damit offen um, ein anderer Teil möchte MRSA nicht thematisieren. Krankenhäuser, die offen mit dem Thema umgehen, haben meist auch intensive Bemühungen zur MRSA-Vorbeugung. Ein sichtares Kennzeichen ist die konsequente Durchführung eines MRSA-Screenings (Nasentupfer) auf MRSA-Trägerschaft bei Patienten mit MRSA-Risiko (z.B. Krankenhausbehandlung, chronische Plegebedürftigkeit, Chronische Wunden etc.). Auch ein freiwilliges Screening aller Patienten kann – abhängig von der epidemiologischen Situation - regional sinnvoll sein.


Anmerkungen

Besonders von bedeutung ist der Umgang mit MRSA-Patienten und deren Angehörigen. Hier sollten Sie darauf achten, ob sie eingehend informiert werden, ob sie Ihre Fragen stellen können und ob schriftliches Informationsmaterial zur Verfügung steht. Zuletzt ist darauf zu achten, ob der weiterbehandelnde Hausarzt ausreichend über die Weiterbehandlung informiert wird. Dies ist auch ein Indikator dafür, wie wichtig einem Krankenhaus die MRSA-Prävention ist.



Quellen

  • Expertenaussage des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland. Helpdesk Euregio MRSA-net Twente/Münsterland (tel. 0251-8352317)

Zum Beispiel

  • Kein
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