Antwort

Grundsätzlich gibt es durch MRSA erhöhtes Risiko für Mutter oder Foetus. Ein dauerhafte Besiedlung der Mutter kann durch einfache Hygienemaßnahmen vermieden werden. Trotzdem sollte man aus psychologischen Gründen und um ein Restrisiko auszuschließen, den Einsatz von Schwangeren im MRSA Zimmer nicht empfehlen. Dies gilt vor allem für den pflegerische Kontakt zu Patienten mit CA-MRSA. Der größte der Schutz für die Schwangere ist das Wissen um die MRSA-Trägerschaft beim Patienten. So kann Sie gründliche Standardhygiene durchführen. Das Eingangsscreening bei Patienten dient also auch dem Personalschutz.

Anmerkungen

Grundsätzlich sind sie nirgendwo vor MRSA so geschützt wie im Zimmer eines Patienten, von dem bekannt ist, dass er mit MRSA besiedelt ist. Es steht Ihnen die adäquate Schutzkleidung zur Verfügung, um sich vor MRSA zu schützen. Dennoch wird, zumeist aus psychologischen Gründen und um ein Restrisiko auszuschließen, der Einsatz von Schwangeren im MRSA Zimmer nicht empfohlen.

Quellen

  • Helpdesk Euregio MRSA-net Twente/Münsterland (Tel. 0251-8352317)

Zum Beispiel

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