Antwort

701125MRSA kommen in den Niederlanden sehr viel seltener vor als in deutschen Krankenhäusern. Die niederländischen Arbeitgeber werden also meist im Rahmen der Einstellung von Ihnen (falls Sie bereits in deutschen Krankenhäusern gearbeitet haben) verlangen, einen Nasenabstrich auf MRSA untersuchen zu lassen. Darüberhinaus sollte abgeklärt werden, ob sich der niederländische Arbeitgeber daran stören würde, wenn Sie weiter in Deutschland wohnen und dort engen Kontakt beispielsweise zu Angehörigen, die evtl. weiter in einem deutschen Krankenhaus arbeiten, hätten.

Anmerkungen

Grundsätzlich ist eine Tätigkeit in einem niederländischen Krankenhaus bei meist besserer Bezahlung und Arbeitszeitregelung eine attraktive Beschäftigungsalternative für deutsche Arbeitnehmer. Bezüglich der MRSA-Problematik kann jedoch gegen eine Beschäftigung von Deutschen in niederländischen Krankenhäusern sprechen, dass Grenzpendler, die weiter in Deutschland wohnen, dort weiter Kontakt zu Mitarbeitern deutscher Krankenhäuser haben (z.B. Ehepartner des Pendlers arbeitet in deutschem Krankenhaus). Dies könnte in den Augen vieler niederländischer Krankenhausarbeitgeber das MRSA Besiedlungsrisiko des pendelnden Arbeitnehmers erhöhen und einen Import von MRSA in niederländische Krankenhäuser begünstigen

Bei Fragen wenden Sie sich gern an das Helpdesk MRSA.

Quellen

  • Helpdesk Euregio MRSA-net Twente/Münsterland (Tel. 0251-8352317)

Zum Beispiel

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