Antwort

87319Ja. Wenn der Patient nicht direkt in Kontakt kommt mit anderen Patienten oder Mitarbeitern, gibt es kein Problem. Gibt es doch Kontakt zwischen anderen Patienten/ Mitarbeitern und dem MRSA-Patient, sollten die anderen Patienten/ Mitarbeiter eine hygienische Händedesinfektion durchführen.

Anmerkungen

Übrige Maßnahmen beim Transport:

  • Transporte von Patienten mit MRSA sollten auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden.
  • Die Zielabteilung ist über die MRSA-Besiedlung/Infektion bei dem Patienten vorab zu informieren, um rechtzeitig erforderliche Schutzmaßnahmen veranlassen zu können.
  • Wenn möglich, sollte unmittelbar vor dem Transport ein antiseptisches Baden oder Waschen des Patienten, inkl. Haarwäsche, erfolgen.
  • Der Transport sollte möglichst als Einzeltransport mit frischer Bett- bzw. Körperwäsche oder Abdeckung erfolgen.
  • Wundinfektionen oder Läsionen sind dicht abzudecken.
  • Patienten mit nasopharyngealer Besiedlung sollten einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Transportpersonal und Personal der Funktionsabteilungen müssen bei engem Kontakt zu MRSA-Patienten einen frischen Schutzkittel und Einmal-Handschuhe anlegen und nach Kontakt mit MRSA-Patienten die Hände desinfizieren. Die verwendeten Schutzkittel und Handschuhe sind nach diesem Transport bzw. Kontakt zu Patienten sachgerecht zu entsorgen.
  • Ein Kontakt des MRSA-Patienten zu anderen Patienten ist zu vermeiden.
  • Behandlungs- bzw. Untersuchungsmaßnahmen für MRSA-Patienten sollten möglichst an das Ende des Tagesprogrammes gelegt werden, Kontaktflächen sind anschließend zu desinfizieren.
  • Unmittelbar nach dem Transport sind alle Kontaktflächen des Transportgerätes bzw. Transportfahrzeuges zu desinfizieren.

Quellen

Zum Beispiel

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